Veranstaltungen

Einladung Hoffest 30.4.2010

Einladung zum HOFFEST
„60 Jahre Westkarree Französische Allee“,
Steinheimer Straße, Hahnenstraße, Altstraße

Vor 60 Jahren wurde das Westkarree an der Französischen Allee als erster Siedlungsneubau nach der völligen Zerstörung der Hanauer Innenstadt errichtet. Er bot mehreren Generationen auf kleinstem Raum ein neues Zuhause. Einige von ihnen wohnen und leben noch heute gerne hier. Von dieser Stelle aus regte sich wieder neues Leben in der Innenstadt.

Um diese Anfänge der Schaffung neuen Wohnraums nach dem 2. Weltkrieg wieder in Erinnerung zu bringen, nehmen wir Bewohner dies zum Anlass, um am

Freitag, dem 30.April 2010 ab 16 Uhr

bis zum Einbruch der Dunkelheit unter blühenden Kastanienbäumen in unserem schönen Innenhof ein HOFFEST mit Nachbarn und Gästen zu feiern. Besonders möchten wir diejenigen ansprechen, die in irgend einer Weise eine Beziehung zu diesem Karree haben und vor allem die, die gerne ihre Kindheitserinnerungen auffrischen möchten.

Wir laden jeden herzlich ein, zu einem zwanglosen Beisammensein.
Bei uns willkommen sind Groß und Klein!

Mit freundlichen Grüßen – im Namen der Bewohner

Jutta Cerniglia und Erika Sklaretzki

Hanau, den 22.04.2010

Was kann man noch verhindern?

Einladung zu einem politischen Dialog
Was kann man noch verhindern?

Der Gesprächskreis Innenstadt und Mieterrat lädt zum Treffen ein
am 19. November um 20.00 Uhr im: DGB- Heim am Freiheitsplatz

Mindestens 3 Jahre eine Riesenbaustelle in der Hanauer Innenstadt!
Das ist die Logik des „Wettbewerblichen Dialoges!“

Die Folgen: Viele, wenn nicht die meisten Geschäfte, werden das nicht überleben. Es fehlt das Kapital, um der Konkurrenz mit dem EKZ wirtschaftlich auf Augenhöhe zu begegnen. Immobilienbesitzer in der Innenstadt bekommen, je mehr Geschäfte sie vermietet haben, ebenfalls gewaltige Probleme für diese Zeit.

Auch die sonstigen Mieter werden sich überlegen, zumindest für die Zeit der Baustellen, wegzuziehen. Es werden massive Ladenleerstände, zusätzlich zu den vorhandenen, entstehen. Viele Geschäftsleute werden dadurch ihre Existenz verlieren.
Mieter, deren Häuser abgerissen werden sollen für den „Wettbewerblichen Dialog“, verlieren ihre Wohnung, in die sie z. t. seit Jahren investiert haben. Sie sollen den „Leistungsträgern unserer Gesellschaft“ weichen.
Preiswerter Wohnraum, hier geht es um bis zu mehrere hundert Wohneinheiten in der Innenstadt, wird durch die Pläne zerschlagen.

Die Historie des Freiheitsplatzes bleibt überwiegend unberücksichtigt. Die Möglichkeit, dass dieser Platz als attraktiver und großzügiger „Aufenthalts- und Ruheraum“ genutzt werden kann, ist kaum vorgesehen.
Bäume werden nach diesen bisher bekannten Vorstellungen weitestgehend verschwinden. Eine Esplanade, u. a. vom Hanauer Geschichtsverein gefordert, wird es nicht geben.

All die Möglichkeiten, sich von anderen Städten architektonisch und inhaltlich abzusetzen, sind bisher nicht zu erkennen.
Damit ist jeder Investorenvorschlag beliebig und für jede andere Stadt kopierbar.
Der Stadt entstehen hohe Kosten und Folgekosten für die Investorenpläne. Dieses Geld droht in Zukunft anderen städtischen Aufgabenfeldern zu fehlen, um nur einige der wichtigsten Argumente gegen die Investorenpläne zu benennen.
Die Vorstellung, dass all dies unsere Stadt zukunftsfähig machen soll, ist nicht nachvollziehbar.
Der Wettbewerbliche Dialog, so wie er durchgeführt werden soll, führt in eine Sackgasse der Stadtentwicklung. Deshalb sollte er abgebrochen werden, zumal es Alternativen dazu gibt, die nicht so nachteilig für die Stadt sind wie der „WeDi“.

Am 7. Dezember soll in der Stadtverordnetenversammlung über das Verfahren abgestimmt werden.

5.11. – „Mieter sollen Investoren weichen“

Der Gesprächskreis Innenstadt lädt ein zu einer Informationsveranstaltung

„Mieter sollen Investoren weichen“ und der „Wettbewerbliche Dialog“

Donnerstag 5. November, ab 20.00 Uhr
im DGB Heim am Freiheitsplatz

Moderation: Gerhard Ziegler (Gesprächskreis Innenstadt)

Es spricht: Jutta Cerniglia (Mieterrat Französische Allee), Jürgen Lutz (Frankfurter Verein MIETER HELFEN MIETERN) und Jürgen Ehlers (Architekt).

Im Rahmen des „Wettbewerblichen Dialoges“ sollen Wohnhäuser an der Französischen Allee und anderen Stellen der Innenstadt abgerissen werden. Betroffene Mieter wehren sich gegen diese Wohnraumzerstörung. Nach einem Gespräch mit der Städtischen Baugesellschaft, als Eigentümer der Wohnungen, konnte man Interessantes erfahren.

Was bedeutet das für die Mieter und die Menschen in unserer Stadt? Hat es Auswirkungen auf das Investorenverfahren?

Mitveranstalter: Mieterrat Französische Allee