Was kann man noch verhindern?

Einladung zu einem politischen Dialog
Was kann man noch verhindern?

Der Gesprächskreis Innenstadt und Mieterrat lädt zum Treffen ein
am 19. November um 20.00 Uhr im: DGB- Heim am Freiheitsplatz

Mindestens 3 Jahre eine Riesenbaustelle in der Hanauer Innenstadt!
Das ist die Logik des „Wettbewerblichen Dialoges!“

Die Folgen: Viele, wenn nicht die meisten Geschäfte, werden das nicht überleben. Es fehlt das Kapital, um der Konkurrenz mit dem EKZ wirtschaftlich auf Augenhöhe zu begegnen. Immobilienbesitzer in der Innenstadt bekommen, je mehr Geschäfte sie vermietet haben, ebenfalls gewaltige Probleme für diese Zeit.

Auch die sonstigen Mieter werden sich überlegen, zumindest für die Zeit der Baustellen, wegzuziehen. Es werden massive Ladenleerstände, zusätzlich zu den vorhandenen, entstehen. Viele Geschäftsleute werden dadurch ihre Existenz verlieren.
Mieter, deren Häuser abgerissen werden sollen für den „Wettbewerblichen Dialog“, verlieren ihre Wohnung, in die sie z. t. seit Jahren investiert haben. Sie sollen den „Leistungsträgern unserer Gesellschaft“ weichen.
Preiswerter Wohnraum, hier geht es um bis zu mehrere hundert Wohneinheiten in der Innenstadt, wird durch die Pläne zerschlagen.

Die Historie des Freiheitsplatzes bleibt überwiegend unberücksichtigt. Die Möglichkeit, dass dieser Platz als attraktiver und großzügiger „Aufenthalts- und Ruheraum“ genutzt werden kann, ist kaum vorgesehen.
Bäume werden nach diesen bisher bekannten Vorstellungen weitestgehend verschwinden. Eine Esplanade, u. a. vom Hanauer Geschichtsverein gefordert, wird es nicht geben.

All die Möglichkeiten, sich von anderen Städten architektonisch und inhaltlich abzusetzen, sind bisher nicht zu erkennen.
Damit ist jeder Investorenvorschlag beliebig und für jede andere Stadt kopierbar.
Der Stadt entstehen hohe Kosten und Folgekosten für die Investorenpläne. Dieses Geld droht in Zukunft anderen städtischen Aufgabenfeldern zu fehlen, um nur einige der wichtigsten Argumente gegen die Investorenpläne zu benennen.
Die Vorstellung, dass all dies unsere Stadt zukunftsfähig machen soll, ist nicht nachvollziehbar.
Der Wettbewerbliche Dialog, so wie er durchgeführt werden soll, führt in eine Sackgasse der Stadtentwicklung. Deshalb sollte er abgebrochen werden, zumal es Alternativen dazu gibt, die nicht so nachteilig für die Stadt sind wie der „WeDi“.

Am 7. Dezember soll in der Stadtverordnetenversammlung über das Verfahren abgestimmt werden.